Darf ich meine Bonuskinder erziehen?

Die Beziehung zu den Bonuskindern ist aus meinen Erfahrungen heraus wackelig und störungsanfällig. Zu meinen leiblichen Kindern habe ich eine tiefe Beziehung, seit meiner Schwangerschaft mit ihnen. Durch das Stillen, das gemeinsame Familienbett (als wir noch in der Kernfamilie lebten), ständiges Tragen und jahrelanges Begleiten ist diese Verbindung noch stärker geworden. Ich glaube nicht daran, dass es gelingen kann, eine solche Verbindung zu den Bonuskindern aufzubauen. Meines Erachtens ist das auch gar nicht notwendig, denn deren leibliche Eltern existieren ja. Es ist ihre Aufgabe, eine solche Verbindung zu den Kindern aufzubauen oder auch zu halten und nicht durch die Trennung der Eltern zu zerstören. (mehr …)

Mit der Patchworkfamilie auf Tour

Als Patchworkfamilie einen gemeinsamen Urlaub zu planen ist einerseits aufregend und andererseits eine Herausforderung. Jedes Familienmitglied hat so seine eigenen Vorstellungen von einem gelungenen Urlaub. Der eine will am liebsten die gesamte Zeit am Meer verbringen, die andere viel shoppen gehen, wir Eltern würden gerne fremde Kulturen kennenlernen und wandern, der nächste in ein 5-Sterne-Hotel, die andere lieber Couchsurfing … Wünsche über Wünsche und wir Eltern stehen vor der großen Herausforderung, so viele Bedürfnisse und Wünsche wie nur möglich zu erfüllen, ohne uns zu verbiegen und unser Kostenbudget zu sprengen. (mehr …)

Heilsame Berührungen, auch für Pubertiere

Meine Kids können manchmal ziemliche Pubertiere sein, vor allem eine meiner Töchter. Sie läuft dann mit einem Gesicht herum, das dem einer Bulldogge sehr ähnlich ist. Auf Fragen von mir reagiert sie einsilbig, auf Bemerkungen ihrer Geschwister spitz. Wenn dann noch der Vater etwas sagt, verdreht sie die Augen, gibt zickige, genervte Antworten und der Krach ist vorprogrammiert. Es gibt Tage, da kann ich wunderbar damit leben, wohlwissend, dass es nicht lange dauert und fröhlichere Tage folgen werden. Doch letztens dachte ich mir: (mehr …)

Eine Patchworkfamilie: Das perfekte Training, um seine Persönlichkeit zu entwickeln

Eine Patchworkfamilie ist mehr als eine Herausforderung. Sie ist Persönlichkeitsentwicklung pur. Sie kann dich entweder auf den Pfad der Selbstfindung, der Selbstzerstörung oder der Aufopferung schicken. Das liegt ganz bei dir. Vielleicht gibt es noch weitere Pfade, jedoch habe ich nur diese drei kennengelernt. Entweder am eigenen Leib oder beobachtet bei anderen Familien.

Beziehung statt Erziehung

„Was bedeutet das für dich – ‚Beziehung statt Erziehung‘?“, so lautete eine der ersten Fragen von Katharina Walter, Initiatorin des gleichnamigen Online-Kongresses. Ich habe ihren Kongress teilgenommen und er hat mich zutiefst bewegt. Und mit mir hat sich unser Patchwork-Familienleben bewegt. Durch ihren Kongress ist mir noch bewusster geworden, was ich eigentlich bereits die ganze Zeit gefühlt habe. (mehr …)

Schuldig, im Sinne der Familie

Als ich mich in meinen Partner verliebte, waren wir beide verheiratet und hatten eine Familie. Teilweise waren unsere Kinder noch klein. Meine jüngste Tochter gerade mal 3 Jahre alt. Mein Sohn wurde gerade eingeschult und seine jüngste Tochter besuchte die erste Klasse. Wir hatten Haus, Hof und Tiere und standen mitten im Leben.

Eifersucht und Konkurrenz unter den Bonusgeschwistern

Meine jüngste Tochter hatte gerade Geburtstag und hat von ihrer Freundin ein Backbuch geschenkt bekommen. Nun steht sie schon die gesamten Ferien in der Küche und backt jeden Tag einen Kuchen. Ihre Kuchen sind köstlich und am Ende des Tages ist alles aufgegessen. Alle, bis auf eines der Kinder, finden das wunderbar und freuen sich auf ihre Kuchen.